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Dienstag, 4. Mai 2021

Digitalisierung im Amadeus Children’s Home

„Wow, how great!“ Unsere Kinder kamen aus dem Staunen nicht mehr heraus und sind fasziniert von Ihren PCs samt Internetzugang.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bank Austria haben im Rahmen des UniCredit Giftmatching Programs den Ankauf von vier PCs samt Internet-Router und einem Drucker ermöglicht. Auch ein EDV-Lehrer konnte auf Stundenbasis engagiert werden und bringt den Kindern die wichtigsten Skills bei.

Gerade in der aktuellen Pandemiesituation ist es wichtig, dass die Kinder mit der Schule Kontakt halten und sich weiterhin Wissen aneignen. Die neue technische Ausstattung ist dabei eine große Hilfe und Motivation. Neben dem virtuellen Unterricht sind die älteren Kinder von Facebook, Youtube und Instagramm fasziniert, die kleineren verbessern mit ausgesuchten Lernprogrammen spielerisch ihre Englischkenntnisse und Ihre Organisationsfähigkeiten.

Da nicht alle gleichzeitig die PCs benutzen können, haben die Kinder einen schedule aufgesetzt, der die Nutzungszeiten regelt. Eine Aufsichtsperson ist zu den Online-Stunden anwesend und stellt sicher, dass alles in geordneten Bahnen läuft und die Kinder nicht mit ungeeigneten Inhalten konfrontiert werden.

Im Namen der Amadeus Kids danken wir den Spenderinnen und Spendern der Bank Austria sowie der UniCredit Foundation. Sie helfen mit, die Welt unserer Kinder größer und bunter zu machen!

Samstag, 5. August 2017

Erste Ernte

Wir können gerade zur richtigen Zeit unsere erste Ernte feiern. Am 8. August sind wieder Präsidenten-Wahlen und leider ist es nie sicher ob die friedlich von Statten gehen. Also der beste Zeitpunkt unabhängig von Einkäufen zu sein. Wir haben ausreichend Tomaten, Spinat, Zwiebel, Auberginen und diverse Gewürze.
Einige extra Kilo Reis, Mehl und andere unverderbliche Lebensmittel haben wir eingelagert. 

Generell ist die Versorgungslage unerfreulich, da die größte Supermarktkette Nakumatt kaum Ware in ihren Regalen hat. Sie haben Zahlungsschwierigkeiten. Dazu kommt noch die anhaltende Dürre. Es gibt seit Jahresbeginn wenig Milch, kaum Butter und wenn für ca. 8.- Euro pro 500gr. und was die Kenianer am meisten trifft ihr Nationalgericht (Maismehl) ist nur schwer zu bekommen oder kostet das 4-fache.

Sonntag, 2. Juli 2017

Gewächshaus

Unser neues Gewächshaus (8 x 10 Meter), das wir im April fertig gestellt haben, wurde Ende Mai nach einer professionellen Einschulung von Lewa und Geoffrey bepflanzt und wir konnten bereits unseren ersten Spinat und Sukuma (ähnlich unserem Mangold) ernten.
Die Tomaten, Oberginen und Zwiebel brauchen noch etwas.

Da das Gewächshaus ein komplett abgeschlossenes System ist, kann man die Schädlinge leichter kontrollieren und die Tomaten, die man nur von unten gießen darf, werden von Regenfällen nicht zerstört.

Wir freuen uns, dass diese Investition durch die Spenden der Mitarbeiter der UniCredit Bank Austria ermöglicht wurde.

 

Donnerstag, 29. Juni 2017

Hasen

Wir haben aus der Schule meiner Tochter vier männliche, junge Hasen erhalten und haben noch zwei Weibchen dazugekauft.
Unser Manager Jenzen war so nett sie mit dem Bus aus Nairobi mitzunehmen und am Montag, einem Feiertag, baute er mit den Kindern den Hasenstall.
Jetzt hoffen wir, dass sie sich gut vermehren, da wir sie ja nicht nur zum Streicheln haben ;)

  
 
 

Freitag, 28. Oktober 2016

Mehr Bücher

Jedes Mal, wenn man ein Buch öffnet, lernt man etwas.
Chinesisches Sprichwort

Unsere Bücherei wächst stetig. Regale und jede Menge Kurzgeschichten für unsere jungen Kinder gibt es schon seit einigen Monaten. Unsere Großen haben nun auch endlich altersgerechten Lesestoff erhalten. Genau rechtzeitig vor den langen Ferien.
Vielen Dank für die Unterstützung!

  
Bücher mögen sich nicht rechnen, aber sie zahlen sich aus.

Dienstag, 12. Juli 2016

Unsere Amadeus Bibliothek

Dank einer großzügigen Spende haben wir Regale und viele Bücher anschaffen können. Gerade noch rechtzeitig vor den Ferien im August, in denen sie dann besonders viel zum Einsatz kommen werden.
Unser neuer Manager hat sie alle katalogisiert und nun sind sie bereits in Verwendung.
In den heißen Mittagsstunden oder den wenigen Regentagen kommen die Kinder gerne in den Studyroom und suchen sich ein Buch aus. Alles unter Aufsicht, damit die Bücher auch noch recht lange halten!

Sollten Sie Englische Kinder- und vor allem Jugendbücher für unsere größeren Buben haben, wir nehme jede Bücherspende gerne entgegen und bringen sie persönlich nach Kenia.
Vielen Dank!

   

Dienstag, 28. Juni 2016

Glückliche Hühner

Unsere Hühner haben wir ja schon seit einigen Jahren, dennoch war ich beim Schlachten noch nie dabei. Diesmal habe ich zugeschaut und feststellen dürfen, dass es weniger blutig ist als befürchtet. Dennoch kein schöner Anblick und für uns Supermarkt Käufer ungewöhnlich. Unsere Hühner sind glücklich und laufen bis ihre letzte Stunde geschlagen hat frei in einem großen Gehege herum und dann ist der Weg zum Schlachten nur wenige Meter.

Garantiert frisch, biologisch und glücklich bis zur letzten Minute ;)

  

Donnerstag, 6. Juni 2013

Tierischer Nachwuchs

In den letzten beiden Tagen sind unsere ersten Küken geschlüpft. Es sind schon vier an der Zahl und werden täglich mehr.

 

Mittwoch, 24. April 2013

Einzug der Hühner

In der ersten Woche nach Fertigstellung des Stalls haben wir mit 6 Hühner begonnen, aber es werden natürlich noch mehr. Hier gibt es die ersten Fotos unserer neuen Bewohner:

  

Die Kinder durften zwei Stück von unserem Village Chairman abholen, der ganz in der Nähe wohnt, die großen Buben füttern sie nun fleißig.

Unsere Hühner sind einheimischer, lokaler Abstammung. Das hat den Vorteil, dass sie robust, wenig anfällig für Krankheiten sind, natürliche Instinkte wie die Flucht vor einem Habicht/Falken besitzen, recht anspruchslos und daher einfach zu halten sind. Der einzige Nachteil ist, dass sie etwas kleiner sind und langsamer wachsen als die hochgezüchteten Europäischen, die man zu Hundert in Kartons am Markt kaufen kann. Ein "lebendiges" Huhn kostet ca. Ksh 500.- und ein guter Hahn Ksh 600.-. Geschlachtet und fertig für den Verkauf bekommt man die aus Massentierhaltung um die Ksh 400.- beim Fleischer, für unsere lokalen würde man Ksh 600.- bezahlen. Ein Ei kommt auf Ksh 10.- bis 15.- - kommt auf die Größe an.
Abzüglich der Grundinvestition des Stalls und Zauns sparen wir uns in Zukunft also an die Ksh 2500.- pro Woche, der ganze organische Abfall wird verwertet und die Kinder lernen mit den Tieren umzugehen und sie zu pflegen.

Unser Hund Teddy hat sich schon unter dem Gatter durchgebuddelt und läuft manchmal aufgeregt am Zaun auf und ab. Zum Glück will er nur spielen und die Hühner sind durchaus wehrhaft.

Montag, 15. April 2013

Der Hühnerstall

Wir hatten ja schon im Jänner angekündigt, dass wir mit den Planungen begonnen haben.
Nun ist es endlich so weit. Wir stehen kurz vor der Vollendung. Der Beton um die Türstöcke muss noch trocknen, dann können wir die Türen auch einhängen.

Mike wird in den nächsten Tagen 10 Hühner und einen Hahn kaufen. Mit diesen werden wir anfangen zu züchten, um dann an die 50 Stück zu haben, die sich so reproduzieren, damit wir 5 Hühner und mindestens 30 Eier pro Woche essen können.

Sobald die ersten Bewohner eingezogen sind, werden wir wieder berichten!

Alle Fotos >>

  

Pflügen, graben, säen,...

Um 10:00 hörten wir vom Nebengrund ein lautes Muuuuuuuhhhh! Die Rinder zum Pflügen waren eingetroffen. Voller Vorfreude - noch waren die Jungs sich der kommenden Anstrengung nicht bewusst - liefen die großen Kinder mit Mike hinüber.

Nachdem die meisten Kinder noch sehr klein waren, als sie zu uns kamen, kenne sie das Leben mit den Jahreszeiten nicht. Die Regenzeit beginnt und wer fleißig ist, der hat seine Felder schon bestellt und hofft nun auf Regen. So nun auch das Amadeus Kinderheim.

Leider sind die meisten unserer Nachbarn kein gute Vorbilder und wir mussten die Kühe daher von weit herbestellen. Der Pflug wurde per Piki-Piki (Motorradtaxi) geliefert, die Kuhherde kam zu Fuß. Während zwei vor den Pflug gespannt wurden, durfte der Rest im Schatten grasen.

Nun ist 1 acre gepflügt und mit der Harke (jembe) bearbeitet bereit zum Pflanzen. Das werden die Kinder ab morgen tun.

Alle hatten großen Spaß, sogar unsere Nannies und Kleinkinder halfen brav mit. Der Boden auf unserem unbebauten Grundstück ist sehr fruchtbar und gut und wir hoffen auf eine saftige Maisernte. Im Vordergrund steht allerdings der erzieherische Wert und die neuen Erfahrungen, die unsere Kinder machen. Die knackigen Maiskölbchen sind da ein leckerer Nebeneffekt.

  

Für unsere Sponsoren haben wir jede Menge Fotos in das Album "Freizeit, Exkursionen" gestellt. Falls Sie unser Projekt unterstützen und den Link nicht haben, melden Sie sich bitte per E-Mail bei uns.

Freitag, 12. April 2013

Regenzeit

Die Schulferien haben begonnen, die Regenzeit ebenso. Das bedeutet die Zeit des Pflanzens kann starten.
Alle älteren Kinder haben sich einen Teil neben unserem großen Gemüsegarten zurechtgemacht um Mais, Bohnen, Spinat,... anzupflanzen.
Noch sind sie voller Enthusiasmus. Den heißt es nun bis zum Ende durchzuhalten, auch wenn sie nicht ausschließlich mit dem Schlauch Wasserschlachten veranstalten dürfen, sondern eben auch Unkraut zupfen und andere schwere Arbeit auf dem Plan steht.

  

Donnerstag, 11. April 2013

500 Casuarinas

Bereits bei Projektstart wurden 200 dieser Bäume gepflanzt. Jetzt haben wir weitere 500 Stück Casuarinas am ungenützten Nebengrund gepflanzt und er sieht immer noch leer aus. Wir haben also noch jede Menge Platz für weitere Pflanzungen. Ein Setzling kostet Kshs 10.-, also weniger als 10 €uro Cent.

Jetzt stellt sich die berechtigte Frage "Warum Casuarinas?".
  • Sie wachsen schnell und gerade.
  • Im Gegensatz zum Bluegum trocknen sie den Boden nicht aus.
  • Sie werden für die Konstruktion von Makutidächern und einfachen Gebäuden benützt.
  • Wir können sie also im Bedarfsfall selbst verwenden oder verkaufen.
Auch die Schule, die unsere Kinder besuchen, hatte vor dem großen Feuer Makutidächer: http://www.watoto.de/makuti.htm
Auf Grund der Gefahr durch Buschfeuer haben wir uns im Amadeus Kinderheim bei den Wohnhäusern für Dachziegel entschieden. Nur für unsere beiden Pavillions haben wir auf die traditionelle Deckweise zurückgegriffen. Unter einem Makutidach ist es immer schön kühl und es ist auch nett anzusehen.

  
  
oben, v. l. n. r.: Neue Setzlinge, 2,5 acre Land, "Alte" Casuarinas
unten, v. l. n. r.: Kleiner Pavillion, Dachkonstruktion mit Casuarinas, Großer Pavillion

Sonntag, 6. Januar 2013

Tiere und Pflanzen

Wir versuchen stetig unsere Kosten durch Nutzung unserer natürlich verfügbaren Ressourcen zu senken. Wie bereits erwähnt sind unsere Caretaker damit beschäftigt einen Hühnerstall zu bauen. Das Fundament und ein Teil der Grundmauern stehen. Auf Grund der Feiertage und Urlaube wird es noch ein bisschen dauern bis die ersten Hühner einziehen können.

Es wird Platz für 50 Hühner geben, die auf unserem großen Grundstück ein großzügiges Areal als Freigehege erhalten werden. Glückliche, afrikanische Hühner! Bis zu jenem Tag in jeder Woche, an dem wir 5 davon verspeisen werden. Das ist unser wöchentlicher Bedarf.
Weiters hoffen wir, dass die jeweils verbleibenden an die 35 Eier pro Woche für die Küche liefern werden.

Wir haben uns dazu entschieden, die einheimische, etwas kleinere aber dafür krankheitsresitente Rasse zu halten. Die "fetten" Europäischen sind zwar produktiver, dafür muss man Geld für Impfungen bereitstellen, sie wachsen schnell, schmecken aber nur halb so gut.

Caro, die öfters vor Ort nach dem Rechten sieht (ausgenommen sie ist in Nairobi, was auch nur einen Katzensprung entfernt ist) hat Avocadobäume aus dem Norden Kenias mitgebracht. Zusätzlich 3 Zedern, eine Palme, und 30 Graverias (liefern gutes Bauholz) für unser derzeit unbenutztes Nebengrundstück. Diese wurden in den letzten Tagen gepflanzt. Je schattiger unser Grundstück wird, desto besser. Außerdem sind Avocados sehr gesund! Der Gemüsegarten hat nun auch ein paar Erdbeerpflanzen (gut geschützt vor Hund und Sonne). Mal sehen ob die unter unserer Hitze gedeihen. Einen Versuch ist es doch wert?

  

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Teddy's Hundehaus

Diese mit viel Liebe gebaute Hundevilla Hütte zu nennen, wäre ein echter Fauxpas. Unsere Askaris, allen voran Athumani und Mike, bauten eine Woche an Teddy's neuem Domizil.
Der Standort ist ideal, da sein Haus von links durch das Bürogebäude geschützt ist und von rechts durch die Mauer. Trotzdem herrscht ein herrlicher Durchzug und Teddy liebt den kühlen Betonboden. Natürlich hat er in einer Ecke auch seine kuschelige Decke, die er allerdings bei Temperaturen um die 30°C im wahrsten Sinne des Wortes links liegen lässt. Auch wenn in seiner Schüssel immer frisches Wasser ist, geht er lieber zum Schlauch, trinkt dort und lässt sich eine Abkühlung verpassen.

Tagsüber schläft Teddy gerne, vor allem zwischen 11 und 16 Uhr wenn es sehr heiß ist. In der Früh, am späten Nachmittag und in der Nacht läuft er frei am Grundstück herum. Tagsüber wenn unsere Kleinkinder spielen, bleibt er hinter verschlossener Tür.

Leider ist, wie erwähnt, Auto fahren so gar nicht seine Sache. Daher können wir nur zum Strand gehen oder Rad fahren. Wir hoffen, dass er bis zu den langen Weihnachtsferien seine Einstellung ändert und wir dann alle gemeinsam den weißen Diani Beach genießen können.


  

Mittwoch, 3. Oktober 2012

Auch Hundewaisen sind willkommen!

Teddy kommt eigentlich aus Nairobi und ist 9 Monate alt. Sein Besitzer hatte nicht mit seiner Größe gerechnet und wollte ihn daher los werden. Durch Zufall erzählte uns ein befreundeter Tierarzt davon und so beschlossen wir Teddy in unsere Amadeusfamilie aufzunehmen.

Sobald er etwas weniger verspielt und erwachsener geworden ist, wird er seine Funktion als Wachhund hoffentlich gut erfüllen. Natürlich wird er auch Spielgefährte für unsere Kinder sein.

Sein Häuschen wird soeben von unseren Askaris gebaut. Unsere Kleinkinder lieben den Rohbau bereits und Anna will gemeinsam mit Teddy einziehen. Mal sehen ob sie ihre Meinung ändert wenn sie den großen Hund nächsten Montag zum ersten Mal sieht?