Samstag, 14. April 2018

Besuchertag

Ein verregneter Samstag und trotzdem hatten wir jede Menge Spaß, weil einige Verwandte trotz andauerndem Nieselregen zu Besuch kamen.
Am Vorabend wurde einer der fünf Ziegen geschlachtet und es gab Pilau (Reis mit Fleisch), Kachumbari (Tomatensalat) und gegrillte Ziege. Und am Allerwichtigsten ein Soda (Fanta, Sprite, Cola,..)!
Nachdem wir mit den Verwandten die Schulzeugnisse des ersten Terms besprochen hatten und wir leider nicht im Garten spielen konnten, holten wir einige Brettspiele heraus.

   
   

Sonntag, 8. April 2018

Ein Feriensonntag

Unsere Kinder haben wieder einmal 3 Wochen Ferien. Eigentlich sollte nun die Regenzeit beginnen, wie sind aber froh, dass es bis jetzt nur ein bisschen ab und an nieselt, da wir die Dachreparatur gerne ohne große Wassermassen von oben abschließen möchten.

Heute, Sonntag, geht es in die Kirche. Der beste Zeitpunkt ein paar "besonders schöne" Fotos zu machen ;)

   
  

Dach Reparatur

Nachdem wir die meisten Dächer schon erneuert haben, ist nun endlich das Gebäude mit der Bibliothek, TV Raum und dem großen Abstellraum an der Reihe.
Wir haben mehrere Male versucht durch Reparaturen eine Dichtheit zu garantieren, haben aber nach unzähligen; wiederkehrenden Löchern aufgegeben und decken das Dach nun mit einfachen "Mabati sheets" ein.

Die Decken der Räume :(

  

Work in progress :)

  

Freitag, 19. Januar 2018

High School

Alle Kinder sind wieder seit Anfang Jänner in der Schule.
Albert und Jackson haben endlich positive Antwort von ihren High Schools bekommen. Das Rennen um eine gute Schule ist ein großes Glücksspiel und hängt vor allem von den Noten ab. Man bewirbt sich um bestimmte Schulen, leider wird man zu 99% wo anders zugeteilt. Meistens nicht dort, wo man unbedingt hingehen möchte, weil die Schule entweder sehr weit von daheim ist oder keinen guten Ruf genießt.

Dank harter Arbeit unseres Administrators in Zusammenarbeit mit dem Onkel der beiden Jungs, ist es uns gelungen für Jackson ein hervorragendes Internat zu bekommen. Für Albert, der nicht so gut wie sein Bruder bei den Prüfungen abgeschnitten hatte, haben wir dennoch eine tolle Möglichkeit nahe seiner Verwandten gefunden.

Eingekleidet in ihre neue Uniform und mit einer großen Metallkiste, in dem all ihr Hab und Gut verstaut ist, sowie mit einer Matratze, einem Lavoir zum waschen der Kleidung (und duschen, fließend Wasser ist eher die Seltenheit), wurde Albert von Jenzen, unserem Manager, zur Schule gebracht und Jackson von seinem Onkel abgesetzt.

Wir wünschen den beiden Teenagern alles Gute für die kommenden 4 Jahre in der High School! Sie werden während der Ferien zu uns auf Besuch kommen und natürlich so wie früher schon bei ihren Verwandten bleiben.

  

Montag, 18. Dezember 2017

Lange Ferien

Auf Grund der Wahlen sind die Weihnachtsferien dieses Jahre noch länger als üblich, was eine echte Herausforderung für uns bedeutet. Die Kinder während fast 2 Monaten sinnvoll zu beschäftigen ist nicht einfach, vor allem wenn man bedenkt, dass das Freizeitangebot hier gleich Null ist.

Ein Teil unserer Kinder ist wie üblich für einige Wochen nach Hause gefahren und besucht Tanten und Onkeln. Unsere zwei ältesten Jungs - Albert und Jackson - genießen ihre hart verdienten Ferien besonders, da sie beide erfolgreich den Hauptschulabschluss geschafft haben. Dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Während der langen Ferien ist jede noch so kleine Abwechslung willkommen. Daher haben wir neue Malfarben und große Zeichenblätter gekauft und die Kinder haben ganz tolle Kunstwerke geschaffen.

 

Nachdem sie so freudig bei der Sache waren, habe ich sie auch die Kuverts mit dem Weihnachtsgutschein für die Nannies und Askaris verschönern lassen.

   

An einem anderen Vormittag machten wir mit den Kindern Armbänder. Sie lieben die bunten Gummibänder und waren kaum zu stoppen. Am Ende hatte jede/r zig bunte Armbänder, Ringe und sogar Halsketten.

So und da sieht man einmal wieder, dass Kenia nicht gleich Kenia ist. Ich habe für meine Kinder in Nairobi Salzteigfrüchte und Gemüse für die Puppenküche gemacht. Hat super funktioniert. Also dachte ich, wäre doch etwas Nettes einige Weihnachtsbaumanhänger mit den Kindern zu machen und sie mit Wasserfarben zu bemalen. Hat auch toll funktioniert. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und haben einen ganzen Nachmittag Sterne, Kränze und andere Fantasieformen gemacht. So weit so gut. Man würde ja annehmen bei der gleißenden Sonne an der Küste sollte das Trocknen kein Problem sein. Leider ist alles zerflossen und kaputt geworden. Wurde also nichts mit dem Bemalen. Zum Glück hat es die Kinder nicht weiter gestört.

  

Natürlich vergeht kein heißer Dezember ohne einige Besuche am Meer. Unser Strand in Diani ist auch zuuuu schön!

   

Da wir im Kinderheim kein Backrohr haben, können wir leider nichts backen. Ein Rohr würde zu viel Strom kosten und die alltäglichen kenianischen Gerichte sind ohnehin Topfgerichte, die man auf einer Platte zubereitet (oder einem Jiko, das ist ein kleiner Holzkohleofen für eine großen Topf).
Unsere Kinder lieben Pizza und so haben wir ihnen welche aus einem Lokal in Diani mitgebracht (zum Spezialpreis natürlich). Pizza Margerita bis die Bäuche fast platzten. Vor lauter Aufregung haben wir vergessen Fotos zu machen.

Die slackline ist auch immer ein netter Zeitvertreib.