Freitag, 19. Januar 2018

High School

Alle Kinder sind wieder seit Anfang Jänner in der Schule.
Albert und Jackson haben endlich positive Antwort von ihren High Schools bekommen. Das Rennen um eine gute Schule ist ein großes Glücksspiel und hängt vor allem von den Noten ab. Man bewirbt sich um bestimmte Schulen, leider wird man zu 99% wo anders zugeteilt. Meistens nicht dort, wo man unbedingt hingehen möchte, weil die Schule entweder sehr weit von daheim ist oder keinen guten Ruf genießt.

Dank harter Arbeit unseres Administrators in Zusammenarbeit mit dem Onkel der beiden Jungs, ist es uns gelungen für Jackson ein hervorragendes Internat zu bekommen. Für Albert, der nicht so gut wie sein Bruder bei den Prüfungen abgeschnitten hatte, haben wir dennoch eine tolle Möglichkeit nahe seiner Verwandten gefunden.

Eingekleidet in ihre neue Uniform und mit einer großen Metallkiste, in dem all ihr Hab und Gut verstaut ist, sowie mit einer Matratze, einem Lavoir zum waschen der Kleidung (und duschen, fließend Wasser ist eher die Seltenheit), wurde Albert von Jenzen, unserem Manager, zur Schule gebracht und Jackson von seinem Onkel abgesetzt.

Wir wünschen den beiden Teenagern alles Gute für die kommenden 4 Jahre in der High School! Sie werden während der Ferien zu uns auf Besuch kommen und natürlich so wie früher schon bei ihren Verwandten bleiben.

  

Montag, 18. Dezember 2017

Lange Ferien

Auf Grund der Wahlen sind die Weihnachtsferien dieses Jahre noch länger als üblich, was eine echte Herausforderung für uns bedeutet. Die Kinder während fast 2 Monaten sinnvoll zu beschäftigen ist nicht einfach, vor allem wenn man bedenkt, dass das Freizeitangebot hier gleich Null ist.

Ein Teil unserer Kinder ist wie üblich für einige Wochen nach Hause gefahren und besucht Tanten und Onkeln. Unsere zwei ältesten Jungs - Albert und Jackson - genießen ihre hart verdienten Ferien besonders, da sie beide erfolgreich den Hauptschulabschluss geschafft haben. Dazu mehr in einem anderen Beitrag.

Während der langen Ferien ist jede noch so kleine Abwechslung willkommen. Daher haben wir neue Malfarben und große Zeichenblätter gekauft und die Kinder haben ganz tolle Kunstwerke geschaffen.

 

Nachdem sie so freudig bei der Sache waren, habe ich sie auch die Kuverts mit dem Weihnachtsgutschein für die Nannies und Askaris verschönern lassen.

   

An einem anderen Vormittag machten wir mit den Kindern Armbänder. Sie lieben die bunten Gummibänder und waren kaum zu stoppen. Am Ende hatte jede/r zig bunte Armbänder, Ringe und sogar Halsketten.

So und da sieht man einmal wieder, dass Kenia nicht gleich Kenia ist. Ich habe für meine Kinder in Nairobi Salzteigfrüchte und Gemüse für die Puppenküche gemacht. Hat super funktioniert. Also dachte ich, wäre doch etwas Nettes einige Weihnachtsbaumanhänger mit den Kindern zu machen und sie mit Wasserfarben zu bemalen. Hat auch toll funktioniert. Die Kinder waren mit großem Eifer dabei und haben einen ganzen Nachmittag Sterne, Kränze und andere Fantasieformen gemacht. So weit so gut. Man würde ja annehmen bei der gleißenden Sonne an der Küste sollte das Trocknen kein Problem sein. Leider ist alles zerflossen und kaputt geworden. Wurde also nichts mit dem Bemalen. Zum Glück hat es die Kinder nicht weiter gestört.

  

Natürlich vergeht kein heißer Dezember ohne einige Besuche am Meer. Unser Strand in Diani ist auch zuuuu schön!

   

Da wir im Kinderheim kein Backrohr haben, können wir leider nichts backen. Ein Rohr würde zu viel Strom kosten und die alltäglichen kenianischen Gerichte sind ohnehin Topfgerichte, die man auf einer Platte zubereitet (oder einem Jiko, das ist ein kleiner Holzkohleofen für eine großen Topf).
Unsere Kinder lieben Pizza und so haben wir ihnen welche aus einem Lokal in Diani mitgebracht (zum Spezialpreis natürlich). Pizza Margerita bis die Bäuche fast platzten. Vor lauter Aufregung haben wir vergessen Fotos zu machen.

Die slackline ist auch immer ein netter Zeitvertreib.

  

Samstag, 25. November 2017

Besuch bei Verwandten

Wie immer während der Ferien versuchen wir den Kontakt zur verbleibenden Verwandschaft der Kinder zu halten. Zum Glück ist das bis auf bei drei traurigen Ausnahmen kein Problem. Damit auch diese drei Kinder nicht im Heim bleiben müssen, besuchen wir immer alle gemeinsam die verschiedenen Dörfer im Umkreis von zwei Stunden vom Amadeus Heim entfernt.

Hassan, sein Bruder Rama, Albert und Jackson und Kimathi und Murithi haben Verwandte, die sich recht gut um sie kümmern können und daher dürfen sie für 2 Wochen zu ihnen. Sie sind ja nun auch alle in einem Alter, wo es nicht mehr so schwierig ist. Außerdem hat sich in zwei Familien die Situation in den letzten Jahren stark verbessert. Das werden wir uns auch zu Nutze machen und die Verantwortung für unsere zwei Boarding School Studenten wieder an die Verwandten abgeben, sie aber weiter mit der Ausbildung unterstützen. Dazu mehr in einem anderen Bericht.

Wir konnten wieder Aunty Siamini (Andrea und Asha), Mama Anna und Tobias, die Eltern von Mumo, Mwanya, Agostino und Chimera (die Mutter wurde gerade wieder aus einer Anstalt für psychisch Kranke entlassen) besuchen und die Mutter unserer vier Mädchen (Mukui, Nthenya, Mbithe und Mary) konnten wir glücklicher Weise auch ausfindig machen, was nicht immer einfach war, da sie keinen festen Wohnsitz hat.

Alle genannten Familien sind nicht nur auf Grund ihrer ärmlichen Lebensumstände, sondern vor allem wegen psychischer Probleme und Alkohol und Drogen nicht im Stande für die Kinder zu sorgen. Dennoch ist es wichtig den Kontakt so gut wie möglich zu halten.

Während der Besuche sieht man erst wie glücklich die Kinder sind ihre Verwandten zu sehen (und umgekehrt). Egal wie wenig man besitzt, da wird gekocht und ein kleines Fest gefeiert. Wir bringen natürlich auch immer Essen und zu Trinken mit.

Einige Fotos sind aus der Grenzstadt zu Tanzania namens Lunga Lunga, wo Mama Anna und Tobias wohnt.

Dienstag, 21. November 2017

Hauptschulabschluss Albert & Jackson

Unsere beiden ältesten Buben haben mit gutem Ergebnis und besser als erwartet ihren Abschluss gemacht. Die Ergebnisse standen Mitte November fest.
Bei uns ist das vergleichbar mit dem Hauptschulabschluss. Je nach Ergebnis bekommt man eine schlechte oder bessere High School zugeteilt, kann aber wenn noch Plätze verfügbar sind woanders unterkommen, bzw. wer genug Geld hat, kann natürlich eine private auswählen.

Jackson hat gut abgeschnitten, aber unsere positive Überraschung war Albert, der zwar weniger Punkte, aber sein absolut bestes Ergebnis ever eingefahren hat! Die Schulen, die ihnen vom Staat zugeteilt worden sind, sind leider nicht besonders gut und sehr weit von ihrem Heimatort Malindi entfernt.

Da sich die Situation in der Familie stabilisiert hat und die Onkeln nun auch auf eigenen Beinen stehen, werde wir sie weiterhin in ihrere Ausbildung unterstützen, aber die restliche Verantwortung während der Ferien und den Kontakt mit der Schule an diese abgeben.

Sonntag, 1. Oktober 2017

Helfen Sie uns mit Ihrem Einkauf auf smile.amazon.de

So funktioniert Spenden über smile.amazon.de

Das Prinzip hinter smile.amazon.de: Sie kaufen auf smile.amazon.de ein und Amazon gibt der von Ihnen ausgewählten sozialen Organisation 0,5 Prozent der Einkaufssumme. Die Spende setzt sich zusammen aus dem für den Artikel bezahlten Preis, abzüglich Rabatte und exklusive Versand-, Bearbeitungs-, Geschenkverpackungsgebühren, Steuern und Servicegebühren.

Sie können diese Spende nicht(!) steuerlich geltend machen, weil die Spendensumme ja von Amazon kommt. Sie spenden ja, ohne dass Sie die Spende finanziell belastet.

Voraussetzung ist, dass Sie ein für smile.amazon.de qualifiziertes Produkt kaufen. Der Preis dieses smile.amazon.de-Produktes soll identisch mit dem Preis auf amazon.de sein.

Bei Ihrem ersten Besuch bei smile.amazon.de müssen Sie eine Organisation auswählen, der 0,5 Prozent des Wertes Ihrer qualifizierten Einkäufe gutgeschrieben werden, bevor Sie mit dem Einkaufen beginnen. Sie können die Organisation Ihrer Wahl jederzeit ändern. Von diesem Augenblick an zählen alle smile.amazon.de-Einkäufe für die neue Organisation.

http://smile.amazon.de/