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Freitag, 20. Dezember 2024

Rückblick auf 2024 - Stabilität, Verantwortung und Zukunftssicherung

Auch im vergangenen Jahr konnte das Kinderheim in Kenia dank der kontinuierlichen Unterstützung zuverlässig betrieben werden. Die laufenden Ausgaben - für Lebensmittel, medizinische Versorgung, Kleidung, Personal und Instandhaltung - wurden wie gewohnt direkt vor Ort abgewickelt. Ein separates Betriebskonto wird gezielt mit den Mitteln bestückt, die aktuell benötigt werden, sodass die Versorgung auch dann gesichert bleibt, wenn niemand aus dem Verein vor Ort ist.

Zusätzlich wird im Kinderheim eine kleine Kasse geführt, deren monatlicher Abschluss regelmäßig überprüft wird. Diese klare Struktur sorgt für Transparenz und ermöglicht eine verantwortungsvolle Verwaltung der Gelder vor Ort.

Derzeit betreuen wir noch 16 Kinder in Junior und Senior High Schools, verteilt über das ganze Land. Während aller Ferienzeiten (und davon gibt es in Kenia mehr als genug) kehren sie ins Kinderheim zurück, das nach wie vor ihr Zuhause bleibt. Zusätzlich begleiten wir zwei Jugendliche in der Berufsausbildung. Einer davon absolviert eine Ausbildung zum Elektriker an einem College in Zentralkenia, ein anderer arbeitet inzwischen selbstständig als TukTuk-Fahrer. Zwei ehemalige Jugendliche haben das Kinderheim nach abgeschlossenen oder abgebrochenen Ausbildungswegen bereits verlassen - einer von ihnen nach einem Kurs als Koch, ein anderer nach einer begonnenen Lehre zum Automechaniker. Ein weiterer ehemaliger Bewohner studiert derzeit Zahntechnik an einer Universität in Thika.

Die enge Zusammenarbeit zwischen dem Verein und dem Team in Kenia bleibt weiterhin bestehen. Zuständige Personen im Verein sind auch in leitender Funktion beim lokalen Träger eingebunden und gemeinsam zeichnungsberechtigt für die Konten vor Ort.


  
  

Montag, 4. Juli 2022

Sportliche Highlights und tolle Ferien im Amadeus Children’s Home

Obwohl eigentlich Ferien sind, besucht ein Teil unserer Kinder von 8 bis 13 Uhr das Lerncamp, denn das offizielle Schuljahr wurde stark verkürzt, der Lehrplan blieb aber unverändert herausfordernd.

Diesmal gestalten Christina und Giulio ein besonders abwechslungsreiches Programm für die Kinder: Nach dem gemeinsamen Mittagessen gibt es eine Spielstunde, danach Yoga und wahlweise gemeinsames Lesen und Vorlesen oder Theaterprobe. Vor dem Abendessen wird es wieder sportlich: Joggen steht auf dem Programm. Nach unserem gemeinsamen Abendessen sitzen wir dann noch gemütlich im Pavillon zusammen und quatschen, bis es Zeit wird in den Pyjama zu schlüpfen. Die Kinder freuen sich, die Stimmung ist fröhlich und lustig.

Christina, die Lehrerin in Österreich ist, bespricht mit jedem einzelnen Kind das Zeugnis, beleuchtet Stärken und Schwächen und erarbeitet mit ihnen gemeinsam Strategien zur Verbesserung.

Giulio spielt mit den Kindern Rugby und Fußball und setzt seine physiotherapeutischen Fähigkeiten ein. Die Kinder genießen diese Aufmerksamkeit und weichen ihm nicht von der Seite.

Samstag, 17. November 2018

Besuche bei Familie und Verwandten

Die Weihnachtsferien sind ja bekanntlich unsere längsten Ferien und daher gibt es genug Zeit die verbliebene Verwandtschaft zu besuchen.

Unsere Großen dürfen sogar für ein paar Wochen im Jahr dort bleiben, unsere jüngeren Kinder besuchen ihre Familien in jeden Ferien zumindest einen Tag. Zu Weihnachten und Ostern laden wir die Verwandtschaft ins Kinderheim ein. So bemühen wir uns den Kontakt zu jenen Familienmitgliedern, die vertrauenswürdig sind, aufrecht zu erhalten, denn es ist wichtig zu wissen, wo man herkommt und die Möglichkeit zu erhalten auch später weiterhin Familienanschluss zu haben.

Nachdem unser Hassan die Hauptschule nun abgeschlossen hat, eskortierte ihn die gesamte Amadeus-Bande in seinen Heimatort Perani nahe der tansanischen Grenze. Da auch Mary's, Mbithe's, Nethnya's und Mukui's Mutter und die Eltern der vier Buben auf dem Weg dorthin leben (in benachbarten Dörfern), wurde dort auch Hallo gesagt. Am nächsten hatten es Andrea und Asha. Ihre Tanten und Onkeln leben nur ein paar Kilometer vom Kinderheim entfernt.

  

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Sonntag, 30. September 2018

Besuch der Kirchengemeinde

Die Kinder und Jugendlichen einer der Kirchen, in die unsere Mädchen und Buben jeden Sonntag gehen, haben uns im Kinderheim besucht.
Es wurde gemeinsam gebetet, gespielt und getanzt! Wir sind sehr dankbar in unseren großzügigen "study rooms" Besuch - egal bei welchem Wetter - empfangen zu können.

  
  

Donnerstag, 16. August 2018

Besuch im Shimba Hills Nationalpark

Unsere Kinder hatten großen Spaß während eines Tagesausfluges in die Shimba Hills (45 Minuten von Diani in Kwale).
Nicht nur entdeckten sie viele Tiere im Busch, sondern wanderten zu den Wasserfällen und aßen bei einem Aussichtspunkt zu Mittag.
Die Natur vor unserer Haustüre ist wirklich atemberaubend schön und wir versuchen zumindest ein Mal im Jahr einen Ausflug in den nahe gelegenen Park zu machen.

 
  
 

Dienstag, 7. August 2018

Morgen-Yoga

Es sind wieder einmal den ganzen August Ferien, was in Kenia die kurzen Ferien sind, da hier das Schuljahr dem Kalenderjahr entspricht. Die längsten Ferien sind somit November bis Anfang Jänner.

Wir haben eine Besucherin aus Österreich. Eine langjährige Unterstützerin des Projekts, die ihre großartigen Fähigkeiten während der Ferien einbringt und damit unseren Amadeus Kindern Abwechslung und sinnvolle Beschäftigung garantiert.

Hier ein paar Fotos vom Morgen-Yoga.
Wir sind gespannt auf die Berichte des Drama-Workshops!
Vielen Dank!

  

Samstag, 14. April 2018

Besuchertag

Ein verregneter Samstag und trotzdem hatten wir jede Menge Spaß, weil einige Verwandte trotz andauerndem Nieselregen zu Besuch kamen.
Am Vorabend wurde einer der fünf Ziegen geschlachtet und es gab Pilau (Reis mit Fleisch), Kachumbari (Tomatensalat) und gegrillte Ziege. Und am Allerwichtigsten ein Soda (Fanta, Sprite, Cola,..)!
Nachdem wir mit den Verwandten die Schulzeugnisse des ersten Terms besprochen hatten und wir leider nicht im Garten spielen konnten, holten wir einige Brettspiele heraus.

   
   

Samstag, 25. November 2017

Besuch bei Verwandten

Wie immer während der Ferien versuchen wir den Kontakt zur verbleibenden Verwandschaft der Kinder zu halten. Zum Glück ist das bis auf bei drei traurigen Ausnahmen kein Problem. Damit auch diese drei Kinder nicht im Heim bleiben müssen, besuchen wir immer alle gemeinsam die verschiedenen Dörfer im Umkreis von zwei Stunden vom Amadeus Heim entfernt.

Hassan, sein Bruder Rama, Albert und Jackson und Kimathi und Murithi haben Verwandte, die sich recht gut um sie kümmern können und daher dürfen sie für 2 Wochen zu ihnen. Sie sind ja nun auch alle in einem Alter, wo es nicht mehr so schwierig ist. Außerdem hat sich in zwei Familien die Situation in den letzten Jahren stark verbessert. Das werden wir uns auch zu Nutze machen und die Verantwortung für unsere zwei Boarding School Studenten wieder an die Verwandten abgeben, sie aber weiter mit der Ausbildung unterstützen. Dazu mehr in einem anderen Bericht.

Wir konnten wieder Aunty Siamini (Andrea und Asha), Mama Anna und Tobias, die Eltern von Mumo, Mwanya, Agostino und Chimera (die Mutter wurde gerade wieder aus einer Anstalt für psychisch Kranke entlassen) besuchen und die Mutter unserer vier Mädchen (Mukui, Nthenya, Mbithe und Mary) konnten wir glücklicher Weise auch ausfindig machen, was nicht immer einfach war, da sie keinen festen Wohnsitz hat.

Alle genannten Familien sind nicht nur auf Grund ihrer ärmlichen Lebensumstände, sondern vor allem wegen psychischer Probleme und Alkohol und Drogen nicht im Stande für die Kinder zu sorgen. Dennoch ist es wichtig den Kontakt so gut wie möglich zu halten.

Während der Besuche sieht man erst wie glücklich die Kinder sind ihre Verwandten zu sehen (und umgekehrt). Egal wie wenig man besitzt, da wird gekocht und ein kleines Fest gefeiert. Wir bringen natürlich auch immer Essen und zu Trinken mit.

Einige Fotos sind aus der Grenzstadt zu Tanzania namens Lunga Lunga, wo Mama Anna und Tobias wohnt.

Sonntag, 2. Juli 2017

Endlich Wochenende

Unsere Amadeus Kinder sind Montag bis Freitag sehr zeitig bis 17:30 in der Schule, die Großen sogar halbtags am Samstag.

Das Wochenende wird daher in vollen Zügen genossen. Diesmal besonders, da Lela - meine Tochter - monstergroße Lollipops für die Kinder ausgesucht hatte.

Ab und zu darf es schon was Süßes sein. Außer bei unserer jährlichen Geburtstagsfeier, dem einen oder anderen Ausflug und zu Weihnachten, gibt es keine Süßspeisen außer vielleicht einmal ein Mandasi (ähnlich unseren gebackenen Mäusen).
In Kenia gibt es fast keine traditionellen Süßspeisen (so wie im Rest der Welt wenn man die österreichischen gewohnt ist ;)). Die Standardkost besteht aus Ugali (Maismehl, ähnlich unserer Polenta) mit Bohnen, Mungobohnen (green grams, pojo oder ndengu genannt) oder diversen Eintöpfen mit Gemüse oder Fleisch. Reis wird vor allem in Form von Pilau aufgetischt, das ist Reis mit verschiendsten Gewürzen und meistens auch etwas Fleisch.

Ansonsten wird das Wochenende mit Fußballspielen (die Jungs laden sich die Kinder aus den umliegenden Häusern ein), spielen am Spielplatz oder mit dem Lego, Gesellschaftsspielen oder Lesen in unserer kleinen Bibliothek, verbracht. Manchmal wird auch eine DVD angeschaut.

 
 

Donnerstag, 25. August 2016

Sporttag im "Nyumba Ya Watoto"

Unsere Kinder hatten einen sportlichen Tag bei einem benachbarten Heim der Diözese "Nyumba Ya Watoto", die einen Sporttag für alls CCIs (Charitable Children's Institutions) veranstalteten. Die beliebteste Disziplin war Tanzen und Mittagessen :)