Sonntag, 6. Januar 2013

Tiere und Pflanzen

Wir versuchen stetig unsere Kosten durch Nutzung unserer natürlich verfügbaren Ressourcen zu senken. Wie bereits erwähnt sind unsere Caretaker damit beschäftigt einen Hühnerstall zu bauen. Das Fundament und ein Teil der Grundmauern stehen. Auf Grund der Feiertage und Urlaube wird es noch ein bisschen dauern bis die ersten Hühner einziehen können.

Es wird Platz für 50 Hühner geben, die auf unserem großen Grundstück ein großzügiges Areal als Freigehege erhalten werden. Glückliche, afrikanische Hühner! Bis zu jenem Tag in jeder Woche, an dem wir 5 davon verspeisen werden. Das ist unser wöchentlicher Bedarf.
Weiters hoffen wir, dass die jeweils verbleibenden an die 35 Eier pro Woche für die Küche liefern werden.

Wir haben uns dazu entschieden, die einheimische, etwas kleinere aber dafür krankheitsresitente Rasse zu halten. Die "fetten" Europäischen sind zwar produktiver, dafür muss man Geld für Impfungen bereitstellen, sie wachsen schnell, schmecken aber nur halb so gut.

Caro, die öfters vor Ort nach dem Rechten sieht (ausgenommen sie ist in Nairobi, was auch nur einen Katzensprung entfernt ist) hat Avocadobäume aus dem Norden Kenias mitgebracht. Zusätzlich 3 Zedern, eine Palme, und 30 Graverias (liefern gutes Bauholz) für unser derzeit unbenutztes Nebengrundstück. Diese wurden in den letzten Tagen gepflanzt. Je schattiger unser Grundstück wird, desto besser. Außerdem sind Avocados sehr gesund! Der Gemüsegarten hat nun auch ein paar Erdbeerpflanzen (gut geschützt vor Hund und Sonne). Mal sehen ob die unter unserer Hitze gedeihen. Einen Versuch ist es doch wert?