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Freitag, 21. August 2015

Neues Zicklein

Wir haben seit einigen Tagen Nachwuchs in unserer Ziegenfamilie. Ein kleiner Ziegenbock hüpft froh und munter auf unserem Grund herum. Seine Mutter musste schon beim Kauf tragend gewesen sein. Was für ein glücklicher Zufall.

 

Donnerstag, 20. August 2015

Besuch während der Ferien

Einer unserer Gründer  - Wolfgang Putz - ist zur Zeit auf Besuch. Die Taschen voller Überraschungen (Regenponchos, neue Polsterüberzüge, Lego,...) reiste er vor einigen Tagen an.

Neben einigen administrativen Dingen, die erledigt werden müssen, bleibt zum Glück genug Zeit um mit den Kindern zu spielen. Speziell während der Ferien ist Abwechslung sehr willkommen.

Unsere großen Kinder sind derzeit noch auf Heimaturlaub. Auch die Jüngeren durften dieses Mal einen Tag zu ihren Verwandten (insofern vorhanden). Um die Betreuerinnen zu entlasten, haben wir wieder für zwei Wochen am Vormittag Nachhilfe organisiert. Gegen Langweile und für die schulische Leistungen sicher sehr nützlich!

  
  

Sonntag, 26. Juli 2015

Ein spezieller Kirchen-Sonntag

Wir bekamen eine Einladung der F.P.F.K. Kirche in Ukunda zu einem Talente Nachmittag. Da wir über jede Aktivität und Abwechslung außerhalb des Kinderheims dankbar sind, nahmen wir natürlich gerne teil.

Die Kinder bekamen dort die Möglichkeit sich mit vielen anderen Gleichaltrigen zu treffen und Gedichte, Lieder oder Tänze vorzuführen.

 

Samstag, 25. Juli 2015

Looms

Auch in Kenya ist der Trend der bunten Gummiarmbänder schon vor einiger Zeit angekommen.

An einem ruhigen Nachmittag versammelten wir die größeren Kindern im Pavillon und erklärten wie man solche Bänder fertigt. Buben und Mädchen waren gleichermaßen begeistert bei der Sache und einige schafften es fünf Stück in der kurzen Zeit zu machen.

"Dann kann ich ja eines meinem "girl-friend" in der Schule schenken." sagte einer unserer großen Buben :)

  
  

Samstag, 13. Juni 2015

Kirchenbesuch

Laut Papieren sind alle unsere Kinder christlichen Glaubens. Daher ermöglichen wir ihnen neben dem normalen Religionsunterricht auch so oft wie möglich einen Gottesdienst zu besuchen.
Das ist organisatorisch garnicht so einfach, da der Fahrer am Sonntag keinen Dienst hat. Eine unserer engagiertesten Nannies hatte daher eine gute Idee und lud unsere Kinder am Samstag in ihre Kirche ein. Seither besuchen sie jeden zweiten Samstag dort die Messe.

Keines der Kinder wird gezwungen, die Teilnahme ist freiwillig. Jetzt denken wahrscheinlich die meisten "Na dann geht doch keiner hin!" - falsch! Sogar die großen Jungs lassen sich diese Abwechslung nicht entgehen. Wer macht sich nicht gerne schön, fährt mit dem Bus und trifft außerhalb andere Kinder und Jugendliche?
Ich war zuerst auch verwundert, dass sogar unsere Teenager alle gerne gehen.

Man muss sich die Kirche als großes, schattenspendendes Wellblechdach mitten auf einer Wiese mit vielen Bäumen vorstellen. Es wimmelt nur so von Kindern, die nach dem gemeinsamen Singen in unterschiedlichen Altergruppen aufgeteilt, die "Sunday School" (Bibelunterricht) besuchen. Es ist bunt, laut und alle sind mit Begeisterung dabei.

Der Besuch der "Sunday School" ist sogar für die Note im Religionsunterricht von großer Bedeutung. Im Unterricht wird nur ein Bruchteil des Stoffes durchgenommen, vom Rest wird erwartet, dass die Kinder ihn in der jeweiligen Kirche lernen. Bei uns unvorstellbar, hier total üblich.