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Mittwoch, 13. Mai 2015

Darf ich vorstellen: Doe & Buck

Nachdem wir unsere letzte Ziege zu Weihnachten verspeist hatten, war es an der Zeit für Nachschub zu sorgen.
Daher kauften wir für insgesamt umgerechnet 50.- Euro zwei junge Ziegen. In der Hoffnung, dass sie sich bis Weihnachten fortpflanzen würden, entschieden wir uns für eine weibliche (a doe in English) und männliche (buck).
Schau ma mal :)

 

Der Scheck ist eingelöst :)

Wir hatten schon fast nicht mehr daran geglaubt, dass wir vor Ablauf der halbjährlichen Frist – nur so lange ist ein Scheck gültig – erfolgreich sein würden.

Das Geld ist auf dem Konto eingetroffen und wir werden es sogleich für etwas Sinnvolles einsetzen:
Unsere Zufahrtsstraße ist seit den Regenfällen noch schlechter und wir haben nun mit dem Geld der Nationalbank Entwicklungshilfe und der kenianischen Regierung tatsächlich genug beisammen, um den Weg wieder ohne 4x4 befahrbar zu machen.

Wir werden über die Ergebnisse berichten sobald mit den Bauarbeiten begonnen wird.

Dienstag, 5. Mai 2015

Ferien in der Regenzeit

Die Ferien waren lang und sind dann doch wieder schnell vergangen. Zu Beginn fuhren einige Kinder wieder nach Hause und unsere jüngsten 6 Buben wurden beschnitten.

Alles verlief nach Plan und sie springen schon wieder quietsch fidel herum. Der Grund warum wir das gemacht haben ist, dass der Vater der 4 Brüder (Mumo, Mwania, Agostino, Chimera) uns mehrmals darum gebeten hatte und es sowieso Brauch in Kenia ist. Obama und Allan durften gleich mitmachen. Natürlich wurde der Schnitt im Spital gemacht und auch ordentlich nachversorgt.

Unseren Bus mussten wir zur Reparatur bringen, da die Roststellen um die Fensterdichtungen langsam großflächig wurden. Es dauert 2 Wochen bis alles wieder montiert war. Er sieht nun aus wie neu und wird uns noch lange erhalten bleiben. Caro hat aus Österreich in günstiges Radio mitgebracht, das auch sofort eingebaut wurde. Jetzt werden die Fahrten zur Schule noch lustiger. Die Kinder lieben es Musik zu hören.
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Die letzte Ferienwoche war der Bus dann wieder verfügbar und wir statteten dem Upendo Kinderheim einen Besuch ab.
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Die Regenzeit hatte genau zur Hälfte der Ferien begonnen und es wurde nun alles wieder schön grün. Leider bedeutete das auch, dass die Tage zu regnerisch und windig zum schwimmen waren. Am letzten Donnerstag vor dem Schulbeginn wurde die Geduld der Kinder endlich belohnt und wir verbrachten einen herrlich Tag am Strand.
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Am 4.5. ging es wieder zurück zur Schule.

Donnerstag, 2. April 2015

Bürokratische Hürden

Ein kleiner Einblick in die bürokratischen Hürden, mit denen wir so täglich zu kämpfen haben. Irgendeine Herausforderung gibt es ständig.

Jede/r weiß – oder kann dies zumindest mit einem Blick auf unsere Website herausfinden, dass das “Amadeus Children’s Home” durch den österreichischen Verein “Austria for Kenya Kids Support” unterstützt wird. Genau gesagt: Alle Spenden werden dort akquiriert.
In Kenia gibt es als rechtliche Grundlage den “Udhabiti Educational Trust” der das Kinderheim fördert. Als dieses vor ziemlich genau drei Jahren die offizielle Registrierung erhalten hatte (hat eh nur zwei Jahre gedauert) wurde diese leider auf Amadeus und nicht Udhabiti ausgestellt.

Das würde alles keine Rolle spielen, aber wir haben am 19.1. einen Scheck über Kshs 200.000.- (ca. Euro 2000.-) vom Ministerium bekommen, welcher auf Amadeus ausgestellt wurde, obwohl wir natürlich beim Antrag groß Udhabiti hineingeschrieben hatten. Umschreiben natürlich unmöglich.

Unsere Bank (Diamond Trust) zeigte sich nicht flexibel und so klapperten wir seit Jahresbeginn eine Bank nach der anderen ab. Letztendlich war Co-operative kooperativ :) und wir trugen alle Dokumente zusammen. Natürlich fehlte immer eine Kopie hier, eine Unterschrift da. Und als letzte Hürde wollte man einen Brief des Jugendamts haben, der bestätigt, dass es das Amadeus Kinderheim gibt.

Wir kontaktierten unsere District Children’s Officer (DCO), der wie üblich auf einem Seminar war. Und wenn der weg ist, dann ist das office mehr oder weniger geschlossen. Obwohl es eigentlich eine zweite Person gibt, aber die ist wie ein Schatten von ihm und weicht ihm nicht von der Seite. Also warteten wir bis sich das Duo bequemte nach einer Woche wiedermal im Büro voreizuschauen.
Der Brief hat ca. 10 Zeilen und könnte in 10 Minuten getippt, gedruckt und gestempelt sein. Nicht bei den kenianischen Behörden. Wir waren ja schon glücklich, dass es Strom gab, der PC funktioniert und auch noch der Drucker Tinte hatte. Bei meinen letzten Besuchen hatten wir nie das Glück das auch nur eins der drei Dinge funktionierte. Also riesen Zufall. Jetzt musste nur noch der DCO willens sein und seine kostbare Zeit opfern. Wir bissen uns während seiner üblichen Belehrungen auf die Zunge und nach 2 Stunden hatten wir den Wisch endlich in der Hand und zogen siegessicher zu Co-operative Bank.

Das Konto wurde eröffnet, es fehlte nur noch eine Suche beim Ministerium ob es uns auch wirklich gibt. Die machte die Bank, dann sollte alles passen. Mal sehen ob das Geld dann noch immer auf dem Konto ist und der Scheck wirklich durchgeht. Ich werde berichten.

Auf den Fotos ist rechts der District Children’s Officer Stephen Gitau aus Kwale zu sehen. Er bestand darauf, dass Nelson ein Foto macht, während er den falsch ausgestellten Scheck übergab.

 

Donnerstag, 26. Februar 2015

Zu Besuch in der Makemba Academy

Unser Besuch aus Österreich schaute auch in der Schule vorbei, in die mittlerweile alle bis auf Mumo (noch zu jung, aber ab nächstem Jahr) und Jackson gehen.

Das Team rund um Maren Kehler gibt sein Bestes um eine gute Lernatmosphäre zu schaffen, gesundes Essen zu kochen - wer lernt schon gerne mit leerem Magen, den SchülerInnen Respekt und hilfreiche Alltagstipps zu vermitteln (regelmäßiges Hände waschen, ausreichend Wasser trinken, saubere Uniformen,...).
Laufend gibt es neue Projekte und Exkursionen bei denen sich alle Kinder mit großer Begeisterung beteiligen.

Die Leistungen unserer Schützlinge können sich wirklich sehen lassen. Endlich haben auch unsere großen Jungs Hassan und Albert verstanden, dass harte Arbeit zum Erfolg führt und ihre Noten haben sich stark verbessert.

Fotos vom Schulbesuch >>