Header

Donnerstag, 17. Oktober 2013

Geburtstage im Kinderheim

Nachdem 21 schon eine ganz schön große Anzahl an Kindern ist, feiern wir nicht mehr jeden Geburtstag einzeln, sondern zumindest monatsweise.

Unter der Woche ist viel zu tun und die Kinder sind von der Früh bis um 17:00 in der Schule. Daher bleibt da nicht viel Zeit. Ein bisschen Fußball spielen und um 18:30 ist es ja dann schon stockfinster bei uns am Äquator.

Daher feiern wir am Wochenende: Freitag oder Samstag. Wir backen je nach Anzahl der Kinder bunte Muffins und dekorieren sie mit Süßigkeiten oder eine große Torte. Unsere großen Buben dekorieren mit Hilfe der Caretaker einen Ort auf unserem großen Grundstück. Je nach Jahreszeit auch drinnen. Palmblätter werden kunstvoll geflochten und Blumen gepflückt.
Luftballons lieben die Kinder besonders, da sie nach der Feier zum Spielen verwendet werden und alle innerhalb kürzester Zeit zerplatzen!

Neben Weihnachten und den offiziellen Feiertagen, die in der Schule begangen werden, sind die Geburtstage unsere einzigen Feierlichkeiten. Süßigkeiten sind daher etwas Besonderes und dass der Kuchen schmeckt merkt man immer an der Stille, die herrscht wenn er verzehrt wird.

  
  

Montag, 16. September 2013

Jessy erholt sich in Nairobi

Jessy ist nun seit 2 Wochen in Nairobi und ist von einem verschreckten, drei Monate alten, dünnen Welpen zu einem neugierigen, wohl genährten Energiebündel geworden. Es geht ihr sichtlich gut und sie stellt den Alltag der "small five VET CLINIC" täglich auf den Kopf.

Wir freuen uns schon sie Anfang Oktober endlich den Kindern und Teddy vorzustellen!

Das gesamte Hunde-Album >>

Samstag, 7. September 2013

Ein Welpe für die Kinder - eine Gefährtin für Teddy

Nachdem unser Teddy nun schon lange alleine am Grundstück seine Runden zieht, zwar seeeehr viel Platz hat, aber trotzdem kaum Kontakt zu Artgenossen, haben wir endlich eine gute Gefährtin für ihn gefunden.

Caro war wieder einmal in Nairobi unterwegs und stieß auf diesen Welpen, 3 Monate alt und günstig abzugeben. Der Bruder aus dem früheren Wurf sieht aus wie eine dunkle Kopie Teddys, Jessy wird wohl nicht ganz so groß werden.
Nachdem sie durchgecheckt, geimpft, entwurmt, gebadet und gefüttert war, rief Caro im Kinderheim an und fragt die Kinder welchen Namen sie dem neuen Hund geben möchten.
Ihre Wahl fiel auf Jessy.

 

Jetzt wird Jessy ein Monat zur Pflege in Nairobi bleiben und dann gemeinsam mit Caro Anfang Oktober nach Diani zurückkehren. Wir werden berichten wie die Kinder und Teddy auf den Neuankömmling reagieren werden.

Fotoalbum Teddy & Jessy >>

Montag, 2. September 2013

Makemba Academy

Unsere jüngeren Kinder hatten heute ihren ersten Schultag in der neuen Schule.

Der Anlass für den Schulwechsel war der durch Feuer zerstörte Kindergarten, dessen Wiederaufbau noch immer nicht absehbar ist und die große Schülerzahl pro Klasse.

In Makemba sind die Bedingungen mit maximal 15 Kindern pro Klasse einfach geeigneter, um die verlorenen Jahre aufzuholen (unsere Buben in der 1. Klasse sollten zum Teil auf Grund ihres Alters bereits in der 4. oder 5. Schulstufe sein).

Die ältesten drei Buben bleiben vorerst bis zum Schulschluss, der hier in Kenia mit dem Jahreswechsel einhergeht, in der Mekaela Academy. Dann werden wir entscheiden wie es weitergeht.

 

Weitere Infos zur Makemba Academy >>

Mittwoch, 28. August 2013

Lange Ferien

In der salzigen Küstenluft leidet jedes Material und so mussten wir unsere Schaukeln nach 2 Jahren ersetzen. Diesmal waren wir bei der Materialwahl weiser und haben uns gleich für Plastik entschieden, kein Holz oder Metall mehr.

 

Den Kindern gefällt es und sie genießen ihre langen Sommerferien. Unsere größeren Jungs sind gerade von einer Woche Heimaturlaub zurückgekehrt. Wer noch Familie besitzt, und sind es nur entfernte Verwandte, wir versuchen den Kontakt nicht abreißen zu lassen.

Im Moment gönnen wir uns sogar den Luxus einer Lehrerin, die unseren Schulkindern in zwei Gruppen am Vormittag abwechselnd Unterricht gibt. Grund dafür sind nicht etwa die schlechten Schulleistungen unserer Kinder, sondern Engpässe im Team. Um dieses zu entlasten, haben wir uns zu dieser sinnvollen Maßnahme entschlossen.

 

Eine unserer größten Stützen - Aunty Jane - drückt nämlich ebenfalls die Schulbank und macht ihre Ausbildung zur Vorschullehrerin. Sie fehlt uns daher sehr und das genau wenn alle Kinder zu Hause sind. Wir sind aber sicher, dass sie durch ihre Fortbildung in Zukunft eine noch bessere Betreuung gewährleisten kann. Nur ein Grund warum ihr der UDHABITI Educational Trust die Ausbildung ermöglicht hat!
Eine weitere Nanny befindet sich auf Mutterschutz und fällt uns noch bis Mitte September aus. Das reduziert das Team auf vier Betreuerinnen, das hört sich viel an, ist es aber nicht:
Erstens arbeiten die Nannies im Schichtdienst, da ja eine 24/7 Betreuung nötig ist. Weiters haben wir 21 Kinder, von denen gut die Hälfte noch nicht einmal Volksschulalter erreicht hat. Und zu guter Letzt gibt es noch Baby Mumo mit seinen sieben Monaten, der besonders viel Aufmerksamkeit benötigt. Erwähnenswert ist außerdem, dass das Team putzt, kocht - also den gesamten Haushalt neben der Kinderbetreuung schupft. Jede/r der auch nur zwei Kinder zu versorgen hat, kann sich ungefähr vorstellen wie das mit zehn Mal so viel abläuft :-)